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Leistungsprüfung

Nur mit einer standardisierten Leistungsprüfung ist bei der Honigbiene ein Zuchtfortschritt in den
gewünschten Eigenschaften möglich. Dazu bedarf es einer genauen Beobachtung beziehungs-
weise Messung von Prüfvölkern auf die einzelnen Prüfmerkmale und einer nachvollziehbaren
Aufzeichnung.

Zu den wichtigsten Formularen in der Leistungsprüfung zählen:

  1. Zuchtbuch
  2. Stockkarte

Wie viel in der Zucht durch Selektion möglich ist zeigt allein schon der Mehrertrag bei Honig. Dieser Mehrertrag an geerntetem Honig bedeutet eine bessere Bestäubung der Pflanzen und damit auch mehr Samen und Früchte. Aber auch andere wichtige Merkmale haben zu einer positiven Veränderung wie zum Beispiel bei Sanftmut, Wabensitz, Schwarmneigung geführt. Das aktuelle Ziel unserer Zucht ist es die „Fitness“ und. Varroatoleranz zu steigern.

Stockkarte


Die ACA empfiehlt die Aufzeichnungen der Prüfvölker in einem Dreistufensystem vorzunehmen. Stufe 1 sind die „Aufzeichnungen am Bienenstand“, bei welchen Abstammungen, vorherige Bewertungen oder andere Informationen bewusst nicht ersichtlich sind. In Stufe 2 trägt der Züchter diese Aufzeichnungen in die „Stockkarte“ ein. Nur auf diese Weise wird man bei der Beurteilung eines Volkes nicht im Unterbewusstsein beeinflusst (z.B. bei der Beurteilung von Sanftmut). Diese Methode ist aufwendiger, aber professioneller als die direkte Eintragung der Daten in die Stockkarte. Auf diese Stockkarte kann bei Bedarf jederzeit zurückgegriffen werden. In Stufe 3 werden die Daten unverändert in beebreed eingetragen um die Zuchtwerte berechnen zu können.

Es empfiehlt sich Notizen in den „Aufzeichnungen am Bienenstand“ auf einem Papierklemmbrett einzutragen. Seite 1 und 2 der „Stockkarte“ werden nur einmal für je einen Jahrgang beidseitig ausgedruckt. Seite 3 und 4 der Stockkarte werden beidseitig für jedes Prüfvolk ausgedruckt. Seite 5 ist ein optionales Zusatzblatt, welches man für den Vitalitätstest benötigt, oder, wenn man überdurchschnittlich oft Messungen an den Prüfvölkern vornehmen möchte. Die Ergebnisse der Merkmalsuntersuchungen werden nicht in die Stockkarte eingetragen, sondern anschließend an die jeweiligen Stockkarten eingeordnet. Die Stockkarte ist asymmetrisch angeordnet, um den Platz in einem Schnellhefter (für ein laufendes Jahr) oder Ordner (für viele Jahre) bestmöglich zu nützen.

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